S.I.M. City (2007)

  • Karte-SIM-City

In ihrem Installations-und Performanceprojekt ‚SimCity’ betrachten dreiprozentextra den Makroorganismus Stadt und mikroskopieren seine inneren Strukturen. Die Stadt wird hier verstanden als ein Kollektiv von Menschen an einem bestimmten Ort. Die Stadt ist für ihre Bewohner gleichermaßen Wahl-und Zweckgemeinschaft. Ein Ort mit spezifischen Versorgungs-und Kommunikationsstrukturen. ‚SimCity‘ will als
interaktives Projekt das Verhältnis der Bewohner zu ihrer Stadt ausloten:

Welche Sehnsüchte haben die Einwohner, welche Geschichten verbergen sich hinter den Fassaden der Stadt?
Was war der Grund für die Wahl des Wohnsitzes und was macht die Stadt für den Einzelnen lebenswert?
Beeinflusst die Mentalität der Einwohner das Stadtklima, und umgekehrt?
Worin also liegt die Besonderheit einer jeden Stadt? Welches sind die Faktoren, die das Leben der Bewohner und ihre Entwicklung wesentlich
bestimmen?

‚SimCity’ sucht Strategien, um in die Tiefen der Städte zu dringen und die Orte zu finden, die, abseits berühmter oder touristischer Plätze, das Leben Einzelner oder auch von Gruppen in der Stadt prägen. Orte, an denen sich die Geschichten, die Gefühle, die Sehnsüchte einer Stadt manifestieren.

von und mit: Andrea zum Felde, Carolin Rosenheimer, Christoph Lutz-Scheurle, Hanna Lippmann, Philipp Hochleichter und Thorsten zum Felde

Installation und Performance im November 2007 in einem Ladenlokal in Hildesheim.